Bäume schneiden in Paris

Wenn man vom Louvre aus zum Place de la Concorde laufen will, läuft man am besten durch den Jardin de Tuileries. Dieser Garten ist wirklich eine kleine Oase in Paris – bzw. eigentlich eine der größeren Oasen, aber trotzdem nicht riesig:

Wie man schon auf obigem Bild erkennen kann, wird Paris im Sommer von Touristen bevölkert – was uns jedoch nicht weiter gestört hat, da wir ja selbst welche waren.

Jedenfalls wollte ich euch nicht vorenthalten, was es dort Interessantes zu beobachten gab:

Ja, ihr seht richtig: Diese kleinen runden Bäumchen werden tatsächlich mit einer Schablone in Form gebracht. Einer hält die Schablone, der andere schneidet das Bäumchen. Die beiden Gärtner hatten dabei sichtlich ihren SpaĂź und haben die ganze Zeit gelacht – ich möchte hierbei nicht ausschlieĂźen, dass sie vermutlich auch ĂĽber uns Passanten gelacht haben, da wir auf einmal alle unseren Fotoapparat gezĂĽckt haben.


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Le Mont-Saint-Michel

Wer den neuen Disney-Film Rapunzel schon gesehen hat, dem wird dieser Berg oder diese Insel bekannt vorkommen. Der Mont-Saint-Michel in Frankreichs Normandie sieht nämlich der  Berginsel recht ähnlich, auf der das elterliche Schloss und die Stadt Rapunzels im Disney-Film steht. Als ich herausfand, dass es so einen Berg auch in der Realität gibt, musste ich ihn natĂĽrlich einmal mit eigenen Augen sehen. Leider ist auf dem echten Berg kein Schloss, sondern ein Benediktinerkloster – aber wen kĂĽmmert schon so ein winziges Detail ;)

Wir hatten – eigentlich wie immer – wahnsinniges GlĂĽck mit dem Wetter. Als wir kamen, kam die Sonne heraus und wir konnte ein paar Fotos machen. Dann hat es gergnet, während wir gewartet haben, dass es dunkel wird und die vielen Autos endlich wieder von der StraĂźe wegfahren, die zum Mont-Saint-Michel fĂĽhrt. Bei Tag sieht der Berg nämlich eigentlich recht unspektakulär aus:

Also er ist zwar auch noch bei Tag ziemlich beeindruckend, aber richtig spannend wird es erst bei Nacht. Da sieht er einfach wunderschön aus:

Ăśbrigens schieĂźt meine Videokamera natĂĽrlich nicht solche Bilder bei Nacht – die hat Markus mit seiner Spiegelreflex inklusive Stativ aufgenommen. Noch mehr professionelle Bilder, die dann auch hochauflösender sind, findet ihr dann ĂĽbrigens hier: www.rkushanselmann.de

Für unsere Fotoaktion haben wir Warnwesten getragen, da die Straße sonst unbeleuchtet war. Wir haben natürlich mit dem Stativ und der Kamera ausgesehen wie Polizisten mit einem Radargerät. Die Autos sind daher sehr vorsichitig und langsam an uns vorbeigefahren und es war sehr schwer, ein Bild zu machen, auf dem mal kein Auto zu sehen ist.

Mir persönlich gefallen aber gerade die Aufnahmen, auf denen die Spuren der Autolichter durch die lange Belichtungszeit zu sehen sind.

Diese Art Bilder gibt es nicht so häufig, weil viele Fotografen versuchen, den Mont-Saint-Michel im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Ich finde die eher moderne Fotografie aber spannender – so ist der Mont-Saint-Michel nun einmal heute – voller Autos, die ihn besuchen wollen.

 

 

Deshalb ist es auch wichtig, dass man schon am frĂĽhen morgen den Berg besucht, wenn noch kaum Touristenbusse da sind. Das haben wir gemacht und sind belohnt worden.

 

 

So gegen 12 Uhr waren wir dann froh, dass wir alles gesehen hatten und den Berg verlassen konnten – da konnte man dann kaum mehr gehen – so voll war es.

 


Istanbul

Nachdem wir (eine Freundin und ich) unsere SchulrechtsprĂĽfungen erfolgreich hinter uns gebracht hatten, haben wir beschlossen zur Feier des Tages noch irgendwo ein Eis essen zu gehen. Plötzlich standen wir dann auf dem Markplatz – so ganz zielstrebig auf der Suche nach einer Eisdiele waren wir nicht – und waren wirklich erst einmal ĂĽberwältigt. Der ganze Marktplatz hatte sich in eine Art tĂĽrkischen Basar verwandelt. Die Kulisse war wirklich traumhaft schön und die Musikuntermalung trug nur noch mehr zur 1001-Nacht-Atmosphäre bei.
Es ist wohl ein Kulturfestival, das dort auf dem Markplatz seit zwei Tagen stattfindet. So wie es auf dem Plan hieĂź, ist es leider nur noch heute und wir sind sehr froh, dass wir es doch noch gesehen haben.

Wir haben dort dann natürlich auch etwas gegessen. Gerade, wenn es so warm ist, ist es wunderbar, wenn das Essen kalt ist :) Man kann sich aus allerlei Essen das Gewünschte zusammenstellen. Der Preis ist auch völlig in Ordnung. Die fünf Weinblätterrollen haben 2€, die anderen Speisen kosteten etwa 1€ oder 1,50€. Und der Geschmack ist fantastisch!

Neben dem ganzen Essen und Trinken gibt es aber auch noch handwerkliche Stände, die Schmuck, Schals, Bilder oder Bücher anbieten.
Wir kamen uns wirklich vor, als ob wir einen kurzen Trip nach Istanbul unternommen hätten.

Aber seht am besten selbst:

Die Bilder sind ĂĽbrigens leider nur mit meinem Handy fotografiert, da ich fĂĽr die PrĂĽfung jetzt nicht extra eine Kamera dabei hatte.