Journaling

Ja, wo soll ich da anfangen? Ich habe mich ja lange gefragt, ob die Leute, die so ein Journal gestalten, so wenig Termine haben, dass sie tatsächlich dafür Zeit finden.

Termine habe ich eigentlich auf meinem Handy, denn es sind so viele, dass sie niemals in irgendeine Wochenübersicht eines Kalenders passen würden. Seit ich jedoch nur noch Mathematik und Informatik unterrichte, habe ich immer mehr gemerkt, wie mir der kreative Teil, den vor allem der Deutschunterricht für mich mitgebracht hat, fehlt. Und dann ging es mir zudem so, dass ich das Gefühl hatte, den Überblick über die wichtigen Termine zu verlieren, weil es eben im Handy so viele waren. Erst einmal als kreatives Ventil habe ich mir dann solche Tombow-Stifte gekauft und irgendein Notizbuch – was für andere vielleicht Yoga ist, war für mich das Zeichnen. Irgendwann kam dann die Phase, in der ich mein Notizbuch effektiv genutzt habe und so habe ich mir zum neuen Jahr ein klassisches Notizbuch von Leuchtturm (Softcover) gekauft. Erstaunlicherweise habe ich meine Termine nun besser im Griff und während ich die einzelnen Seiten gestalte, entwickle ich neue Ideen oder erinnere mich an Vergessenes – alles in allem sehr meditativ ;)

Im Bild oben ist ein kleiner Auszug aus meinem Journal zu sehen (nur die Monatsübersicht und einige freie Seiten). Wenn ich mir das jetzt selbst so anschaue – vielleicht kam der erste Impuls auch von unserer Hochzeit letztes Jahr – immerhin habe ich mich damals zum ersten Mal mit Lettering beschäftigt und den ersten Stift hierfür, den ich auch heute noch nutze, habe ich von unserer Blumenfee bekommen.

Eingelegte Gurken

Besonders im Sommer sind eingelegte Gurken aus dem Kühlschrank schön erfrischend. Am besten schmecken Sie natürlich selbst gemacht.

Dazu 1 Liter Wasser mit 2 EL Zucker, 2 EL Salz, 1 EL Essigessenz, 2 EL Senfkörner und 1 Stückchen Meerrettich klein geschnitten (oder 1 TL Meerrettich aus dem Glas) aufkochen.

In noch heißem, aber nicht mehr kochendem Zustand, 1 kleine Zwiebel in Scheiben, 1 gewürfelte Knoblauchzehe und ganz viel Dill (einen Bund frisch, oder 2EL TK) hinzufügen. Dann Einlegegurken ein paar Mal anpieksen oder bei Bedarf auch in Stücke schneiden. Durch das nicht weitere Kochen bleiben die Gurken übrigens grün und der Sud wird nicht glitschig. 

Alles in ein 1 l Einmachglas füllen, Deckel zu, wenn abgekühlt in den Kühlschrank stellen und über Nacht ziehen lassen.

Haltbar ist diese Variante vermutlich etwa eine Woche. Ich weiß es leider nicht, da alles spätestens am zweiten Tag aufgegessen ist. Uns schmecken diese Gurken einfach zu gut.

Danke Wolfgang für das Rezept!

Ideen zum Valentinstag

Hier nur eine kurze Anregung zum Valentinstag.
Ja, er ist für dieses Jahr schon vorbei, aber er kommt ja jedes Jahr wieder.
Man nehme ein Einmachglas und fülle es mit vielen kleinen Zetteln. Darauf schreibt man zum Beispiel alles, was man der geliebten Person sagen möchte – auch Gutscheine sind möglich. Oder man faltet die Zettel, schreibt Eigenschaften oder Verhaltensweisen vorne drauf, die man an der Person besonders schätzt oder mag und innen schreibt man eine Situation auf, in der diese Eigenschaft besonders zum Vorschein gekommen ist, oder an was man sich gerne erinnert.
Im Prinzip ist es eine Art Erinnerungsglas an die glücklichen Momente zu zweit und ein Liebesbeweis in der Hinsicht, dass diese glücklichen Momente nur dadurch zustande gekommen sind, weil die geliebte Person so ist, wie sie ist – mit allen ihren Eigenschaften.
Als Tipp für die Jungs und Männer: Wer Blumen verschenken will, tut gut daran, etwas Besonderes hinzuzufügen. Ich zumindest war hin und weg von meiner roten Rose – der Kirschblütenzweig und der eingeflochtene Silberdraht machten sie einzigartig.