El Greco in Stuttgart

Tagsüber von außen eher unscheinbar, erwacht das El Greco gegen Abend zu dem kulinarischen, gemütlichen und stilvollen Anziehungspunkt am Berliner Platz in Stuttgart – zu reservieren sei empfohlen.

Das Essen ist wirklich sehr gut und die Atmosphäre eine Wucht. Zu essen und zu trinken gab es nicht nur einiges, sondern vieles davon gab es als Überraschung einfach dazu – manchmal wussten wir gar nicht wie uns geschah. Wir hatten im wahrsten Sinn des Wortes ein Schlaraffenland-ähnliches Erlebnis.

Summa summarum ein rundum gelungener und außergewöhnlicher Abend – wir kommen auf jeden Fall gerne wieder!

Max-Eyth-See im Eis

Obwohl ich nun schon lange in Stuttgart lebe, habe ich den Max-Eyth-See noch nie im Schnee und mit einer Eisschicht bedeckt gesehen.

Vor einer Woche sind die Leute sogar darauf spazieren gelaufen. Heute taut es bereits wieder und der See gibt Geräusche von sich. Zugegebenermaßen hören sie sich etwas nach Blähungen an, aber immerhin merkt man so, dass die Eisschicht langam auftaut.

Fazit: Nicht nur bei wärmeren Temperaturen, wenn man darauf „Bötle“ fahren kann, ist der See einen Besuch wert. In der kälteren Jahreszeit braucht man vielleicht nicht gerade seine Frische, aber es geht eine entspannte Gelassenheit von ihm aus, die auf ihre eigene Weise Energie für die kalten Tage liefert.

P.S. Macht Stuttgart seinem Feinstaubalarm auf dem ersten der drei Bilder nicht alle Ehre?

Brocken im Harz

Im Harz zu Halloween – ideal. Hexen gibt es allerorts, neblig und windig ist es zu dieser Jahreszeit im Harz erst recht. Passend dazu wird Goethes Faust als Rockmusical auf dem Brocken aufgeführt. Auf den Brocken kann man mit nur 1141 m Höhe in etwa 3h wandern. Wir haben bei dem Wetter aber die authentische Dampflok genommen.

Preislich gesehen (39 Euro pro Person Hin und Zurück, egal von welchem Abfahrtsbahnhof) lohnt sich wandern mehr, auch wenn die Bäume des Harzer Nationalpark durch den Borkenkäfer schwer in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

Aber nochmal zur Bahn: Von Wernigerode aus braucht das Züglein 2h – zu lang. Von Schierke aus (letzter Halt vor dem Brocken) 30 Min – vom Parkplatz aus muss man zu dem Bahnhof aber 20 Min laufen – zu weit, wenn das Parkticket 8 Euro kostet.

Empfehlenswert ist der Bahnhof in Drei Annen Hohne. Hier bekommt man ohne Mühe den Sitzplatz, den man gerne hätte und kann vorher sogar noch bei „Kukki“ eine Erbsensuppe aus der Gulaschkanone essen – sehr zu empfehlen!
Oben angekommen, kann man dann ganz im halloweenischen Sinne die Teufelskanzel und den Hexenaltar begutachten und sich ähnlich wie Goethe inspirieren lassen.