Valentinstag

Am Valentinstag waren wir dieses Jahr im Stuttgarter Stäffele zu einem Valentinstagsdinner – so etwas wollte ich schon immer einmal machen! Nicht nur, dass Paare in ihren unterschiedlichen Stadien wahnsinnig interessant zu beobachten sind, sondern auch ganz speziell die eigene Aufmerksamkeit auf sich als Paar zu richten, macht ein solches Dinner außergewöhnlich. Generell gehen wir gerne so besonders essen und vom Essen her gesehen, ist das Stäffele ganz ordentlich, sogar eher bodenständig. Wir kochen aber auch gerne zusammen zuhause und an manchen Stellen – z.B. dass Platten heiß sein sollten, wenn das Essen darauf nicht schnell kalt werden soll – hätten wir es selbst besser gemacht. Nicht zuletzt durch meine Schwiegermutter haben sich unsere Fähigkeiten in der Küche um ein Vielfaches gesteigert, sodass wir manchmal schon selbst besser kochen, als wir in Restaurants essen würden. Die Kellnerin im Stäffele war aber sehr aufmerksam, angenehm fürsorglich für den Tag der Liebe und mit dem am Ende gereichten Verdauungsschnäpsle aufs Haus behalten wir den Besuch im Stäffele, während einem so hoch frequentierten Tag wie dem Valentinstag, in angenehmer und positiver Erinnerung.

Mathematische Formel zu Halloween

Manche Menschen gruselt es ja, wenn sie an Mathe denken.
An Halloween jedoch macht Gruseln Spaß!
Eine mathematische Formel an Halloween ist also ein regelrechter Spaßgarant.

Und hier der Beweis:

P.S. Diese mathematische Gleichung lässt sich natürlich vielfältig verändern und so das ganze Jahr über anwenden.

Und? Gruselt sich jetzt noch jemand vor der Mathematik?

 

 

 

169. Cannstatter Volksfest am Feiertag

Stuttgart versinkt ja derzeit etwas im Chaos was die Organisation der Menschenmengen angeht. Man wäre naiv zu denken, es liege alles am Cannstatter Volksfest – ok, die Luftballons, die die Bahnen lahmlegen, kommen vielleicht schon daher. Aber meiner Meinung nach liegt es viel eher an der fehlenden Vorplanung, denn man hatte schon stellenweise den Eindruck, dass es den planenden Personen teilweise etwas schwer gefallen wäre, den Überblick über die gesamte Situation zu behalten.

Wie kann es sein, dass man um das Volksfestgelände keinen einzigen Parkplatz bekommt – nicht auf den normalen Parkplätzen, nicht in den Seitenstraßen, nicht in den Parkhäusern?
Und hier sind wir auch schon beim 1. Punkt der Fehlorgansation: Wer kommt denn bitte schön auf die Idee das gleichzeitig stattfindende „Landwirtschaftliche Hauptfest” auf den einzigen riesengroßen Parkplatz direkt am Wasen zu platzieren? Da ist es nur logisch, dass alle, die früher dort bequem einen Parkplatz bekommen haben, nun verzweifelt nach einem suchen müssen, weil der Parkplatz einfach weggefallen ist. In Stuttgart gibt es doch bestimmt mehr freie Flächen, die zudem für eine landwirtschaftliche Ausstellung geeigneter gewesen wären – so irgend etwas im Grünen – als der größte Parkplatz beim Volksfest.

169. Cannstatter Volksfest vom Riesenrad aus betrachtet – nichts geht über einen guten Überblick ;)

Und wie es häufig halt so ist, hat diese eine Entscheidung mehrere Auswirkungen, die dann schlussendlich ins Chaos führen können.
Die Besucher können also nicht mehr am Wasen parken, daher parken Sie in den Seitengassen oder in den Parkhäusern. Irgendwann sind die aber alle voll, denn dort können nun einmal lange nicht so viele Autos parken, wie auf der großen Fläche, auf der ja jetzt das „Landwirtschafliche Hauptfest” stattfindet. Daher parken die Besucher also mit zunehmender Uhrzeit immer weiter außerhalb und nun ja, fahren ab da dann mit der Bahn zum Volksfest. Man braucht hier wirklich keine Glaskugel um nun die Zukunft vorhersehen zu können. Genau: Die Bahnen sind ebenfalls mit zunehmender Uhrzeit zunehmend überfüllt. Schlussendlich folgt dann die Konsequenz: Alles steht still. Keine Bahn fährt mehr, kein Auto findet einen Platz und zuletzt wird sogar laut Stuttgarter Nachrichten der Wasen bis 19 Uhr für die Besucher gesperrt.

Ich bin mir sicher, dass meine Sichtweise auf dieses leichte Organisationschaos lange nicht alle Komponenten mit einbezogen hat und es bestimmt noch sehr viel mehr Problempunkte gegeben hat, von denen die Besucher überhaupt nichts mitbekommen haben, d.h. die also dann schnell und gut gelöst worden sind. Auf dem Volksfest nämlich war es eigentlich recht angenehm. An den Festzelten hat man sich in alter Manier vorbeigeschoben, aber an den Fahrgeschäften musste man kaum anstehen und auch sonst konnte man bequem durchlaufen. Und wenn man gegen Abend wieder gehen wollte, kam man auch gut wieder heraus – vorausgesetzt, man hatte sein Auto so geschickt geparkt, dass man nicht auf die Bahn angewiesen war, die schon wieder etwas lahmgelegt war. Und wenn man dann auf dem idyllischen Weg am Neckar entlang zum Auto auch noch in netter Begleitung war, dann war das trotz aller Umstände doch ein gelungener Abschluss des auch sonst sehr lustigen Tages.

Also liebe Leute, ärgert euch nicht allzu sehr über die anderen, sondern macht aus der Situation einfach das Beste! Kleiner Tipp zum Schluss: Geht mit einer humorvollen Person auf den Wasen, in deren Gegenwart ihr das ganze Chaos drum herum gar nicht so mitbekommt. Praktisch ist auch, falls ihr selbst nich übermäßig groß seid, wenn die Person etwa einen Kopf größer ist als alle anderen – einfach wegen dem in diesen Zeiten sehr wichtigen Überblick ;)