Verdienst

Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl, wenn er die Umstände soviel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von Ihnen bestimmen lässt. (Johann Wolfgang von Goethe)

Der erste Ferientag heute war schon einmal recht selbstbestimmt. Im „Kostbar“ in Weinstadt innerhalb des Gourmet Berner lässt sich auf jeden Fall angenehm frühstücken und zu Mittag essen. Bei dem trüben Wetter kam das „Happy-Day“-Frühstück gerade recht.

Die Fotos sind passend zur kommenden Faschingswoche dieses Mal mit einem Comic-Filter versehen – getreu dem Motto: Bestimme die Umstände (und das, was daraus werden soll) selbst.

Rosen

„Wer bereut schon auf dem Sterbebett nicht mehr Zeit im Büro verbracht zu haben?“ Stephen R. Covey

Vom Sterben soll zum Jahresanfang zwar nicht unbedingt die Rede sein, doch manchmal ist es gerade der Gedanke an den Tod, der uns unser Leben sinnvoll leben lässt.

Das vergangene Jahr hatte zumindest schon einmal viele Geburten zu verzeichnen und war für die Familien daher das pure Leben. Für andere war 2017 eher auf die Arbeit fokussiert. Auch da lässt sich zwar so einiges ins Leben rufen, das Gefühl darauf stolz zu sein, ist dennoch ein anderes. Vermutlich gibt es in jedem Leben gewisse Zeitabschnitte, in denen ganz unterschiedliche Dinge Erfolg bedeuten und jeder Mensch hat noch einmal andere Vorstellungen, von dem, was ihn glücklich macht.

Auf 2018 dürfen wir gespannt sein. Sicher ist nur eines: Es kann nur das daraus werden, was wir daraus machen. In diesem Sinne: Viel Erfolg für 2018!

Burg Hohenzollern

Es war ein recht spontaner Trip, der uns nach Hechingen zur Burg Hohenzollern, dem Stammsitz des alten Preußengeschlechts der Hohenzoller, fahren ließ. Zu Fuß haben wir den Aufstieg gewagt und bemerkt, dass der von den Autoparkplätzen aus fahrende Shuttlebus eine recht sinnvolle Institution ist, denn der Weg hinauf zur Burg ist recht steil und bestimmt nicht für jeden so ohne weiteres machbar. Oben angekommen, sieht man schnell den Burgcharakter – viel Mauern, viele Burggraben und der bewohnte Teil ist überschaubar.

Die Innenräume konnte man, entlang gleitend auf Filzpantoffeln, selbst erkunden, ohne eine Führung – „königliches Flanieren“ wird das dort genannt. Gegen Sonnenuntergang schließt die Burg Hohenzollern langsam ihre Tore. Uns blieb aber noch genug Zeit, einmal komplett die Burgmauer entlang zu laufen. So konnte man im Osten den Mond auf- und im Westen die Sonne untergehen sehen.

Für Aufgänge bin ich ja immer zu haben. Nicht nur, wenn es darum geht, den Weg zur Burg selbst hoch zu laufen. Einem angeblich so romantischen Sonnenuntergang ziehe ich schon immer einen wachen gemeinsamen Sonnenaufgang vor – da hat man nämlich noch den ganzen Tag zusammen vor sich. Die Nacht mag ich auch, aber hier schaue ich mir nun mal lieber den Mond an, wie dieser aufgeht. Die Burg Hohenzollern hat in jedem Fall viele Aufgänge unterschiedlichster Art zu bieten.