Sonneberg

Die kleine Stadt mit dem klangvollen Namen in Thüringen ist allemal einen Besuch wert – vor allem während der Kirchweih-Zeit.
Früher war sie vor allem für die Spielzeugherstellung bekannt, heute sieht man am meisten, wenn man dort Freunde oder Bekannte hat, die einen zur Kirchweih einladen. Denn jeder Ortsteil veranstaltet im beinahe wöchentlichen Abstand ein Fest, was vor allen Dingen bedeutet, dass man sich bei dem Freund zum Feiern trifft, dessen Ortsteil gerade Kerwa (Kirchweih) hat.
Das Essen an diesen Feiern ist einfach unschlagbar – Verdauungsprobleme sind auch nicht zu befürchten; der Magen wird mit dem ein oder anderen Getränk gut desinfiziert und mit Fischbrötchen am nächsten Morgen auch wieder gut versorgt.
In Sonneberg leben vor allem – so hat es auf mich den Eindruck gemacht – handwerklich sehr begabte Menschen. Ganze Häuserfassaden werden geschmückt, obwohl das Haus gar nicht bewohnt ist, sondern nur für gewisse Anlässe benutzt wird. Am besten ist aber der sonnebergerische Dialekt – eine Wissenschaft für sich.

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