Zeitumstellung

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Am Sonntag ist es wieder so weit: Die Uhr wird um eine Stunde verstellt.
Nur woher soll man immer wissen in welche Richtung man die Uhr nun stellen muss?
Obwohl viele in der Zwischenzeit vermutlich Funkuhren haben, so gibt es doch noch einige Uhren an den vielen technischen Geräten, die man von selbst umstellen muss.

Im Radio habe ich dazu einen netten Merkspruch gehört:

„Spring forward, fall backwards.“

Die Übersetzung ist ambivalent: Einerseits bedeutet der Ausspruch, dass man sozusagen im Frühling vor- und im Herbst zurückstellen soll, andererseits bedeutet es aber auch, dass man vorwärts springen und rückwärts fallen soll.

Für kommenden Sonntag gilt also, da Frühling ist, die Uhr um eine Stunde vor zu stellen
– d.h. von 2 Uhr auf 3 Uhr.

Wäre Herbst würde man eine Stunde zurück stellen – also von 3 Uhr auf 2 Uhr.

Die Radiosendung ging über Sprüche, die man sich gut merken kann und wie ich finde, kann man sich diesen Spruch sehr gut merken und ihn sich zu merken ist zudem auch noch sinnvoll.
Wenn es darum geht, ob die Zeitumstellung an sich sinnvoll ist, dann ist das eine andere Frage. Ich selbst finde es immer ziemlich nervig und eigentlich auch unnötig. Was soll eine Stunde Verschiebung in irgendeine Richtung überhaupt bringen? Ich glaube nicht, dass man damit – so das ursprüngliche Argument – wirklich Energie spart. Viel eher bringt die Umstellung vielleicht den ein oder anderen aus dem gewohnten Rythmus. Ein netter Artikel dazu findet sich zum Beispiel hier: *klick*. Wie seltsam diese künstliche Umstellung ist, sieht man schon daran, dass die Sommerzeit über die Jahre immer wieder eingeführt und wieder abgeschafft wurde. Das ist sogar noch inkonsequenter als das ständige Hin- und Her mit G8 und G9.

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