Journaling

Ja, wo soll ich da anfangen? Ich habe mich ja lange gefragt, ob die Leute, die so ein Journal gestalten, so wenig Termine haben, dass sie tatsächlich dafür Zeit finden.

Termine habe ich eigentlich auf meinem Handy, denn es sind so viele, dass sie niemals in irgendeine Wochenübersicht eines Kalenders passen würden. Seit ich jedoch nur noch Mathematik und Informatik unterrichte, habe ich immer mehr gemerkt, wie mir der kreative Teil, den vor allem der Deutschunterricht für mich mitgebracht hat, fehlt. Und dann ging es mir zudem so, dass ich das Gefühl hatte, den Überblick über die wichtigen Termine zu verlieren, weil es eben im Handy so viele waren. Erst einmal als kreatives Ventil habe ich mir dann solche Tombow-Stifte gekauft und irgendein Notizbuch – was für andere vielleicht Yoga ist, war für mich das Zeichnen. Irgendwann kam dann die Phase, in der ich mein Notizbuch effektiv genutzt habe und so habe ich mir zum neuen Jahr ein klassisches Notizbuch von Leuchtturm (Softcover) gekauft. Erstaunlicherweise habe ich meine Termine nun besser im Griff und während ich die einzelnen Seiten gestalte, entwickle ich neue Ideen oder erinnere mich an Vergessenes – alles in allem sehr meditativ ;)

Im Bild oben ist ein kleiner Auszug aus meinem Journal zu sehen (nur die Monatsübersicht und einige freie Seiten). Wenn ich mir das jetzt selbst so anschaue – vielleicht kam der erste Impuls auch von unserer Hochzeit letztes Jahr – immerhin habe ich mich damals zum ersten Mal mit Lettering beschäftigt und den ersten Stift hierfür, den ich auch heute noch nutze, habe ich von unserer Blumenfee bekommen.

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