Seeschloss Monrepos

In der Nähe von Ludwigsburg bei Stuttgart gibt es ein wunderschönes kleines Seeschloss: Das Seeschloss Monrepos.

Auf seinem See kann man sowohl Ruderboot als auch Tretboot fahren. Außerdem kann man in dem Schloss selbst auch Hochzeiten oder andere Feste feiern. Als wir da waren, fand auch gerade eine Hochzeit statt.

Ich empfehle ja das Ruderboot vor dem Tretboot, da das Tretboot doch mehr Geräusche von sich gibt und man mit dem Ruderboot sich ganz entspannt treiben lassen kann. Bis 18 Uhr ist der Ruderbootverleih geöffnet – man sollte aber mindestens eine halb Stunde vorher dort sein, sonst lohnt es sich nicht mehr zu fahren. Die kleinste Einheit ist nämlich eine halbe Stunde für 6 Euro. Hier geht es zur Webseite des Bootsverleihs: www.bootsverleih-monrepos.de

Es schien so, als ob die Tretboote allerdings länger auf dem See bleiben durften – wir gehörten sowieso eher zur Ausnahme mit unserem Ruderboot. Aber ich bin der Meinung, dass viele sich lieber ein Ruderboot gewünscht hätten, als sie gemerkt haben wie laut das Tretboot ist.

Punkt 18 Uhr wurden die Ruderboot dann in einer Karavane weggefahren. Vielleicht irgendwo zu der kleinen Vogelinsel in der Mitte, auf der die kleine Kapelle steht. Leider darf man die Vogelinsel jedoch nicht betreten.

Man sollte bei einem Besuch aber in jedem Fall einmal Boot fahren, denn man hat einfach einen traumhaften Anblick vom Wasser aus:

Auf dem Wasser ist man natürlich nicht alleine, sondern muss meistens ein paar Enten oder auch Schwäne umschiffen. Hier eine Schwanenfamilie:

Dier Schwan war noch ein etwas jüngerer – er hatte noch kein vollständig weißes Gefieder – und deshalb wohl umso mutiger.

Beispielsweise hat er auch einmal probiert wie eine Hornisse schmeckt – ich weiß leider nicht, ob Schwäne Hornisse generell einfach essen können. Ich glaube eher nicht.

Seine Posen sahen auch sehr lustig aus. Ich weiß schon, dass sich ein Vogel so streckt, aber trotzdem sieht es bei einem Schwan gleich noch einmal witziger aus.

Teilweise hatte er aber auch schon die Grazie von einem ausgewachsenen Schwan:

Ein Besuch lohnt sich also, denn es ist wirklich sehr schön dort. Gerade in der Nachmittagssonne hat man auf dem See fast überall etwas Schatten, sodass man zwar nicht unbedingt braun wird, aber eben auch nicht Gefahr läuft, dass es nebem dem Rudern oder Treten zu sehr heiß wird.

Will man draußen dann noch etwas spazieren gehen, dann hat man beispielsweise die Möglichkeit einem “Planetenweg” zu folgen. Dieser wurde infolge eines Projekt des Goethe-Gymnasiums in Ludwigsburg von Schülern und Schülerinnen ins Leben gerufen:


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