Brocken im Harz

Im Harz zu Halloween – ideal. Hexen gibt es allerorts, neblig und windig ist es zu dieser Jahreszeit im Harz erst recht. Passend dazu wird Goethes Faust als Rockmusical auf dem Brocken aufgeführt. Auf den Brocken kann man mit nur 1141 m Höhe in etwa 3h wandern. Wir haben bei dem Wetter aber die authentische Dampflok genommen.

Preislich gesehen (39 Euro pro Person Hin und Zurück, egal von welchem Abfahrtsbahnhof) lohnt sich wandern mehr, auch wenn die Bäume des Harzer Nationalpark durch den Borkenkäfer schwer in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

Aber nochmal zur Bahn: Von Wernigerode aus braucht das Züglein 2h – zu lang. Von Schierke aus (letzter Halt vor dem Brocken) 30 Min – vom Parkplatz aus muss man zu dem Bahnhof aber 20 Min laufen – zu weit, wenn das Parkticket 8 Euro kostet.

Empfehlenswert ist der Bahnhof in Drei Annen Hohne. Hier bekommt man ohne Mühe den Sitzplatz, den man gerne hätte und kann vorher sogar noch bei “Kukki” eine Erbsensuppe aus der Gulaschkanone essen – sehr zu empfehlen!
Oben angekommen, kann man dann ganz im halloweenischen Sinne die Teufelskanzel und den Hexenaltar begutachten und sich ähnlich wie Goethe inspirieren lassen.

Göttingen

Göttingen mit seinen vielen Shoppingmöglichkeiten und alten, monumentalen Villen ist in jedem Fall einen Besuch wert – unser erster Besuch wird bestimmt nicht der letzte gewesen sein.

Die Uni in Göttingen hat endlich auch einmal der Mathematik das ein oder andere Denkmal gesetzt – von den Schaukästen mit mathematischem Inhalt, über die Bibliothek, die rein der Mathematik gewidmet ist bis hin zu der Tatsache, dass hier auch einmal das mathematische Institut ein altehrwürdiges Gebäude abbekommen hat (Foto unten links).

Lehrreiche Themen ziehen sich mit dem Planetenpfad – trotz seiner feucht fröhlichen Tradition – pratkisch durch dei Stadt.
An der Gänseliesel, die dem Hans im Glück Brunnen für Uni-Abschlusstradtitionen in Stuttgart entspricht, kommt man zwangsweise vorbei. Sehenswert ist auf jeden Fall auch der Botanische Garten und der Wall rings um die Stadt, auf dem man entlang laufen kann. Kaffee und Kuchen ist im Cron & Lanz zu empfehlen und die “Original-Göttinger-Bratwurst” gibt’s als Happen zwischendurch.

Festung Rosenberg in Kronach

Der Grundriss der Festung Rosenberg in Oberfranken ähnelt dem einer Rose und auch sonst ist die Rose dort Programm – so findet sich zum Beispiel im dortigen Biergarten eine Vielzahl an Rosen.

Obwohl sich am Fuße der Festung direkt die JVA befindet, ist der Aufgang und das Burgtor märchenhaft und der Ausblick in jedem Fall einen Besuch wert.

Im Sommer werden zudem Festspiele auf der Burg aufgeführt – Theaterstücke, die ganz oben auf der Burg mit Blick auf die Stadt zum besten gegeben werden.