Jardin du Luxembourg

Ein wirklich schöner Garten unweit des Pantheon ist der Jardin du Luxembourg. Er enthält viele Statuen mit für Frankreich wichtigen weiblichen Persönlichkeiten. Links hinten im Bild sieht man den Eiffelturm und vom Jardin du Luxembourg ausgehend nach rechts kommt man zum Pantheon.

Wie in fast allen Gärten in Paris finden sich unzählige frei zur Verfügung stehende Sitzgelegenheiten oder teilweise sogar Liegestühle. Da fragt man sich natürlich: Warum werden die nicht geklaut? Die Antwort ist naheliegend: Es gibt Parkwächter und abends werden die Gärten abgeschlossen – vielleicht sehen sie daher auch immer aus, als wären sie aus dem Ei gepellt. Paris ist wirklich eine sehr aufgeräumte, saubere Stadt.

Der Garten liegt übrigens direkt am Univiertel, in dem sich die Sorbonne befindet.

Pour emporter oder sur place bei Eric Kayser

Bei der Bäckerei und Konditorei Eric Kayser – man findet sie zum Beispiel am Fuße des Tour Montparnasse (man sieht von diesem Turm zwar gut über Paris, aber dennoch lohnt sich der Eintritt meiner Meinung nicht wirklich, da man für Fotos überall Fenster oder Plexiglasscheiben im Weg hat).

Zwei wichtige Vokabeln, die wir hier gelernt haben, was das Essen betrifft:

“pour emporter” heißt “zum Mitnehmen”
und
“sur place” heißt “zum hier essen”

– irgendwie ja klar, aber halt manchmal auch doch nicht.

Jedenfalls wird hier Qualität groß geschrieben. Das Brot backen sie noch selbst und die Törtchen sind sowieso toll:

Auch wenn die Art dem ein oder anderen Münchner vielleicht aus dem MAELU bekannt sein dürfte, so war hier doch die Creme irgendwie noch fruchtiger und naja, die Macarons kommen halt aus Frankreich -und das Törtchen bestand gut ersichtlich aus einem überdimensionalen Macaron – also natürlich schmeckt das gut.

Aber wie auch immer – ein bisschen Paris gibt es also auch in München.

Champs de Mars und Jardin du Trocadéro

Kommt man nun also vom Invalidendom die Seine entlang zum Eiffelturm, so befindet sich auf der rechten Seite, wenn man die Seine über die Brücke überquert, der Jardin du trocadéro. Er liegt an einem Hügel und von dort oben kann man – oder speziell Janine – die schönsten Fotos vom Eiffelturm machen:

Von diesem Blick aus befindet sich hinter dem Eiffelturm nun das Champs de Mars (Marsfeld). Früher diente es militärischen Zwecken und zu Zeiten der französischen Revolution leistete dort zum Beispiel Ludwig XVI einen Eid auf die Verfassung. Dass das Gebäude am Ende des Marsfeldes die École Militaire (Militärschule) ist, verwundert daher nicht. Auch diese Grünanlage ist im französischen Stil errichtet und weist daher einige Symmetrien auf – nicht zuletzt der Eiffelturm selbst (errichtet zur Weltausstellung 1889) ist symmetrisch.