Max-Eyth-See im Eis

Obwohl ich nun schon lange in Stuttgart lebe, habe ich den Max-Eyth-See noch nie im Schnee und mit einer Eisschicht bedeckt gesehen.

Vor einer Woche sind die Leute sogar darauf spazieren gelaufen. Heute taut es bereits wieder und der See gibt Geräusche von sich. Zugegebenermaßen hören sie sich etwas nach Blähungen an, aber immerhin merkt man so, dass die Eisschicht langam auftaut.

Fazit: Nicht nur bei wärmeren Temperaturen, wenn man darauf „Bötle“ fahren kann, ist der See einen Besuch wert. In der kälteren Jahreszeit braucht man vielleicht nicht gerade seine Frische, aber es geht eine entspannte Gelassenheit von ihm aus, die auf ihre eigene Weise Energie für die kalten Tage liefert.

P.S. Macht Stuttgart seinem Feinstaubalarm auf dem ersten der drei Bilder nicht alle Ehre?

Rückblick Weihnachtsmärkte

Im vergangenen Dezember waren wir auf so vielen Weihnachtsmärkten, wie noch nie zuvor. Angefangen beim mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Esslingen, über den barocken Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg, den sich selbst als „größten“ Europas betitelnden Weihnachtsmarkt in Stuttgart bis hin zu einem kleineren im thüringischen Sonneberg und einem verträumten im fränkischen Coburg. Sogar nach Weihnachten gab es noch Weihnachtsmärkte, die wir besuchen konnten – Goslar in Niedersachsen feiert Weihnachten den gesamten Dezember und hat einen der wohl schönsten Weihnachtsmärkte, die wir besucht haben. Aber am ausdauerndsten ist Bad Harzburg – da geht der putzige Weihnachtsmarkt sogar noch nach Neujahr weiter.

 

Mittelalterweihnachtsmarkt in Esslingen


Barocker Weihnachtsmarkt in LB


Stuttgart


Coburg


Goslar

Wir hatten immer eine schöne Zeit auf den einzelnen Weihnachtsmärkten. Da trifft es umso härter, was Berlins Weihnachtsmarkt 2016 erlitten hat – in memoriam.

Brocken im Harz

Im Harz zu Halloween – ideal. Hexen gibt es allerorts, neblig und windig ist es zu dieser Jahreszeit im Harz erst recht. Passend dazu wird Goethes Faust als Rockmusical auf dem Brocken aufgeführt. Auf den Brocken kann man mit nur 1141 m Höhe in etwa 3h wandern. Wir haben bei dem Wetter aber die authentische Dampflok genommen.

Preislich gesehen (39 Euro pro Person Hin und Zurück, egal von welchem Abfahrtsbahnhof) lohnt sich wandern mehr, auch wenn die Bäume des Harzer Nationalpark durch den Borkenkäfer schwer in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

Aber nochmal zur Bahn: Von Wernigerode aus braucht das Züglein 2h – zu lang. Von Schierke aus (letzter Halt vor dem Brocken) 30 Min – vom Parkplatz aus muss man zu dem Bahnhof aber 20 Min laufen – zu weit, wenn das Parkticket 8 Euro kostet.

Empfehlenswert ist der Bahnhof in Drei Annen Hohne. Hier bekommt man ohne Mühe den Sitzplatz, den man gerne hätte und kann vorher sogar noch bei „Kukki“ eine Erbsensuppe aus der Gulaschkanone essen – sehr zu empfehlen!
Oben angekommen, kann man dann ganz im halloweenischen Sinne die Teufelskanzel und den Hexenaltar begutachten und sich ähnlich wie Goethe inspirieren lassen.