
So sieht das aus, wenn man eine DUE abzugeben hat: Man steht auch an freien Tagen so früh auf, dass man sogar den Sonnenaufgang am Schreibtisch mitbekommt – der ist zur Zeit übrigens so um 8.30 Uhr, also recht spät, aber bis die Sonne im Winter aufgeht, kann man ja auch einiges wegschaffen. Viele werden sich jetzt natürlich fragen, was denn eine DUE überhaupt ist. Es ist eine „Dokumentation einer Unterrichtseinheit“. Man schreibt dabei ganz konkret eine etwa dreißigseitige Abhandlung darüber, wie man ein Thema über zwei Wochen mit Schülern erarbeitet hat und warum man dies auf die gewählte Weise getan hat. Es ist schon sehr aufwendig alles zu dokumentieren und darzustellen. Dennoch hat es auch einmal wieder Spaß gemacht, eine Art „kleine Zulassungsarbeit“ zu schreiben, denn das Thema, über das man hier schreiben konnte, liegt einem selbst natürlich am Herzen. Der Vergleich mit der ersten Staatsexamensarbeit kommt übrigens nicht von ungefähr. Die DUE ist nichts anderes als die Examensarbeit für das zweite Staatsexamen.
Und heute habe ich sie abgegeben und diesen Artikel auf dem Weg nach Hause in der U-Bahn geschrieben.

